Rückblick Veranstaltung Moers

16.09.2009 | von Ralf Künne | Kategorie: Nachrichten

Liebe Besucher der HP der FvLW e.V.
Liebe Sportschützen, Jäger, Waffen- u. Munitionssammler, liebe Freunde.

Am vergangenen Freitag, 11.09.2009 fand in Moers, nördlicher Niederrhein, die angekündigte Veranstaltung der zusammengeschlossenen Wahlkreisbetreuer der Kreise Kleve, Wesel, Viersen  statt.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung waren alle Sportschützenvereine, Hegeringe, Bruderschaften, Verbände und Vertreter der fünf großen Parteien informiert und eingeladen worden. Die Einladung an die Parteien der drei Kreise erfolgte über die Kreistagsvorsitzenden.

Als Veranstaltungsort hatten wir die Aula der Hermann-Runge-Gesamtschule in Moers gewählt. Hierüber entbrannte im Vorfeld ein heftiger Streit mit der CDU-Fraktion der Stadt Moers. Initiiert durch die Fraktionsvorsitzende Frau Petra Rennicke, CDU – Moers erging eine Protestnote an den Bürgermeister der Stadt Moers.

Hier wurden die Notwendigkeit und die Problematik einer Veranstaltung durch die „Waffenlobby“  an einer Schule in Frage gestellt. Über diese Anfrage entwickelte sich dann  eine über die Medien ausgetragene öffentliche Diskussion in deren Verlauf der Bürgermeister der Stadt Moers eine klare und positive Haltung einnahm und den geplanten Veranstaltungsort bestätigte.

Zur Veranstaltung erschienen etwa 100 Gäste, welche einen repräsentativen Querschnitt der eingeladenen Gruppen darstellte. Allerdings zeigte sich bei der politischen Präsenz doch ein deutlicher Unterschied. Als Vertreter der Parteien war lediglich der Geschäftsführer der örtlichen CDU, sowie als Vertreter der FDP, der wissenschaftliche Berater des Herrn MdB Friedhoff, Herr Richter und dem Kreistagsabgeordnete Herr Professor Dr. Klapdor vertreten.

Das Interesse der SPD, Grüne und Linke war gleich Null.

Als Vertreter der Verbände war der Präsident des BDS/LV4 Herr Sebode nebst Gattin, Herr Kohlheim, DSB-Vize und Herr Göpper vom “Forum Waffenrecht” erschienen. Die Vertreter der örtlichen Presse, hier der NRZ und der Rheinischen Post waren ebenfalls anwesend.

Nach der Eröffnungsansprache durch den Regionalbetreuer Herrn Reiner Assmann übernahm Herr Michael Koenig vom FvLW e.V. das Wort und informierte über Power Point Präsentation zu den Änderungen des neuen Waffengesetzes. In diesem Vortrag wurden die Problemfelder bei Nichtbeachtung deutlich gemacht und über die möglichen Folgen bei Verstößen sensibilisiert.

Im direkten Anschluss nahm Herr Göpper die Gelegenheit wahr und sprach die Problematik der jüngsten Entwicklungen an. Herr Richter von der FDP sprach von den unsinnigen Entwicklungen die sich aus populistischen Schnellschüssen der Gesetzgebung entwickeln und die falschen Adressaten treffen. Er fand treffende Vergleiche in Bezug auf die Zugangsverschärfungen im Bereich der Kinderpornografie. Herr Kohlheim vom DSB erläuterte die positiven Auswirkungen von Jugendlichen im Umgang mit dem Schießsport.

Im weiteren Anschluss entwickelte sich eine kontroverse Diskussion zu verschiedenen Reizthemen aus dem Bereich Jugendförderung, Auswirkung auf die Gewaltproblematik an Schulen und Notwendigkeit des Großkalibersports an sich. Von den Herren Kohlheim, Göpper und dem Vertreter des FvLW, Herrn Oymanns wurden klare und nachvollziehbare Standpunkte dargelegt.

Der offizielle Teil der Veranstaltung endete gegen 21:15 Uhr und im Anschluss entwickelten sich längere Einzeldiskussionen. Im Nachhall erschienen sehr positive Artikel in den regionalen Zeitungen.

Von dieser Veranstaltung ging eine deutliche Signalwirkung aus. Viele anwesende Sportschützen gingen mit dem Gefühl –endlich wird etwas getan, wir sind nicht alleine- nach Hause. Zumindest die Unterstützung der FDP kam klar zum Ausdruck und weitere Zusammenarbeit wurde vereinbart.

Bereits am nächsten Tag wurden durch die Veranstalter die nächsten Aktionen geplant und in Angriff genommen.

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