Erklärung der FvLW e.V. zu den Drohungen gegen Herrn Schober vom Aktionsbündnis Winnenden
admin | 13. Juli 2010Wie verschiedene Presse-/Onlinemedien meldeten, hat Hardy Schober vom Aktionsbündnis Winnenden, welches Lobbyarbeit gegen den legalen Waffenbesitz betreibt, eine anonyme (Mord-) Drohung per E- Mail erhalten. Die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. distanziert sich in aller Form von derartigen Vorgängen.
Herr Schober hat durch die Tat von Winnenden unermessliches Leid erfahren. Von daher können wir, die wir selbst auch Eltern sind, seine Motivation durchaus nachvollziehen. Durch seine aktuelle Tätigkeit ist er erklärter politischer Gegner des legalen Waffenbesitzes. Wir respektieren das, auch wenn wir einen konträren Standpunkt vertreten. Unser aller Ziel sollte eine gewaltfreie Gesellschaft in all ihren Facetten sein.
Aber in einer Demokratie, welche die freie Meinungsäußerung und die freie Entfaltung der Persönlichkeit garantiert, kann es nicht sein, dass jemand für sein politisches Handeln direkt oder indirekt mit dem Tode bedroht wird. Auch und gerade der politische Gegner ist zu respektieren. Andernfalls kann man selber keinen respektvollen und sachlichen Umgang erwarten.
Von daher verurteilt die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. (FvLW e.V.) diese Tat bzw. diesen Angriff auf das Schärfste und wird die aktuellen Strafanträge gegen dieses kriminelle und äußerst undemokratische Handeln unterstützen.
Reiner Assmann,
Vizepräsident FvLW e.V.

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