Waffenbesitzer erneut im Fokus
Ralf Künne | 28. Juli 2011Die Opfer von Anders Breivik sind noch nicht einmal beerdigt, schon möchten einige deutsche Politiker die Gunst der Stunde nutzen und das Entsetzen um die Wahnsinnstat in (innen)politische Münze umwandeln. Während das norwegische Parlament zur Ruhe und Besonnenheit mahnt, der norwegische Ministerpräsident zu mehr gesellschaftlicher Offenheit und Toleranz aufruft, ergehen sich einige deutsche Politiker in dem was sie am Besten können. Sie wollen die Welt belehren was in der Folge solcher Terroranschläge zu tun ist und ergehen sich in populistischen Schnellschüssen, die samt und sonders auf Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten hinauslaufen. Gegen die von den betroffenen Norwegern vorgelebte bewundernswerte Haltung setzen sie Verbote, Einschränkung und Überwachung.
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