Infonetzwerk

Zur Zeit arbeiten wir mit Hochdruck am Aufbau eines bundesweiten Informationsnetzwerkes. Organisiert ist es in einer nach Wahlkreisen aufgeteilten Zellenstruktur.

Wie soll das funktionieren?
Deutschland ist in insgesamt 299 Wahlkreise aufgeteilt. Aus den in “Waffen-Online”registrierten Mitgliedern haben wir freiwillige Mitarbeiter gesucht, die für ihren Wahlkreis aus Anlaufstelle für die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. fungieren. In einem ersten Schritt haben unsere Ansprechpartner nichts weiter zu tun, als von der FvLW e.V. versandte Nachrichten und Informationen via E- Mail an Ihnen bekannte Legalwaffenbesitzer (LWB)  zu verteilen.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir Gebietsrepräsentanten der FvLW für die persönliche Ansprache der Schützenvereine, Hegeringe, Paintballvereine und Waffensammler aus dem Kreis unserer freiwilligen Mitarbeiter ernennen. In den Vereinen sind die geänderten gesetzlichen Vorschriften nicht oder nur unzureichend bekannt. Durch die persönliche Kontaktaufnahme stellen wir eine hohe Informationsdichte sicher. Diese Arbeit wird ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis erfolgen.

Als Ansprechpartner für den Aufbau steht Ralf Künne (ralf.kuenne[ät]fvlw.de) zur Verfügung. Im folgenden ein bereits in “Waffen-Online” veröffentlichter Text von ihm mit weiter führenden Informationen:

Was wollen wir damit erreichen?
Wir wollen direkt an die Basis. Waffenbesitzer sind auch Wähler!
Wir wollen eine gemeinsame Kommunikations- und Aktionsfront in diesem politischen Kampf auf-und ausbauen und diese Plattform zu vollem Potential entfalten.
Wir wollen Verbündete gewinnen und Allianzen aufbauen

Wieso Wahlkreise?
Weil wir auch politisch aktiv sind und das kann nur bei euren Abgeordneten und Bundestagskandidaten vor Ort stattfinden.

Wen wollen wir dazu:
In jedem Wahlkreis mindestens zwei Personen, bevorzugt einen Sportschützen und einen Vertreter der jagdlichen Zunft.
Gerne auch jemanden aus dem Waffenhandel oder –Handwerk, Schießstandbetreiber usw. usw.

Wen wir z.B. nicht wollen:
- Personen, die glauben andere Verbände und Waffenbesitzer abwertend behandeln müssen, weil uns nur Einigkeit stark macht.
- Mitglieder radikaler Parteien oder verfassungsfeindlicher Gruppierungen.
- Personen denen die nötige Höflichkeit im Umgang mit anderen Menschen fehlt.
- Phantasten, die unrealistische Vorstellungen haben, die politisch in Deutschland nie durchsetzbar sind, weil das kontraproduktiv ist.

Wir wollen einen normalen Umgangston und eine sachliche Diskussion mit politischen Entscheidungsträgern pflegen und keine waffenbesitzende „Knüppeltruppe“ sein.

Was wir von euch erwarten:
Ganz einfach: viel Arbeit zu übernehmen.

Ihr handelt zwar eigenverantwortlich, müsst aber bereit sein, gewisse Arbeiten zeitnah auszuführen. Es ist nicht mit einer „Patenschaft“ oder ähnlichem getan.  Ihr müsst in die Vereine / Hegeringe gehen und dort Informationspolitik betreiben. Sei es durch Aushängen von Plakaten, verteilen von Infoblättern oder anderen Aktivitäten.  Dadurch werdet ihr natürlich auch zu „öffentlichen Personen“.  Ihr müsst Ansprechpartner bei Problemfällen werden und diese weitervermitteln.

Ihr müsst die Informationen nicht nur verteilen sondern auch erläutern können.  So z. B. das dass zentrale Waffenregister „in Verbindung mit potentiell bedenklichen Äußerungen von Waffenbesitzern geführt werden soll“ und was das für den einzelnen bedeutet; oder der „Wegfall des bisher gesetzlich unterstellten waffenrechtlichen Bedürfnisses für Sportschützen“

Ebenso z.B. die Planung:
„BMI erhält eine Verordnungsermächtigung für Regelung neuer Anforderungen an die Aufbewahrung von Waffen und Munition, wobei in der VO u. a. auch die biometrische Sicherung sowohl von Waffenschränken als auch von bestimmten Schusswaffen geregelt werden soll.“Das trifft z.B. alle Waffenbesitzer, nicht nur die Sportschützen.
Den Jägern solltet ihr erläutern können, wie das mit den Jagdwaffen vierzig Jahre in der DDR funktioniert hat…

Ihr solltet euch in den Vereinen / Hegeringen eine eigene Unterstruktur mit Ansprechpartnern aufbauen. Wer jetzt nicht schon genug hat weil es zu viel Arbeit ist, dem erläutere ich gerne wie es weiter gehen soll.

Wie soll die endgültig zu schaffende Struktur aussehen:

Pyramidenförmig gestaffelt
- Schützenvereine, Hegeringe, Handel und Handwerk…….
- Wahlkreisbetreuer (kümmert sich um alle oben aufgeführten in seinem Wahlkreis)
- Bezirksbetreuer (sollte in einen Regierungsbezirk die Wahlkreisbetreuer organisieren)
- Bundeslandbetreuer (kümmert sich um die Bezirksbetreuer)

Dadurch wird der Informationsfluss nach unten breiter und nach oben überschaubarer.

Wenn z.B. momentan in den Vereinen fünfhundert Plakate aufgehängt werden und jeder meldet an den Vorstand der FvLW e.V. Vollzug, dann muss dieser 500 Emails zu lesen und für wirklich wichtiges keine Zeit. Deshalb ist es erforderlich, dass hier ein gewisser „Dienstweg“ eingehalten wird. Die Informationsfülle ist sonst nicht mehr zu verarbeiten. Schlussendlich sollen in der Zentrale nur noch die Meldungen der Bundeslandbetreuer einlaufen. Den Rest muss die Unterstruktur eigenverantwortlich erledigen. Dazu gehört bei einer Plakataktion z.B. auch, dass der Bezirksbetreuer bei fehlenden Rückmeldungen bei seinen Wahlkreisbetreuern nachfragen muß.

Dadurch können wir momentan Kosten einsparen. Der Versand von 1000 Plakaten direkt an die Vereine usw. kostet uns mindestens 2500 Euro nur an Versandkosten (Porto und eine Papprolle). Die Plakate müssen gerollt, verpackt, es muss ein Adressaufkleber gedruckt, aufgeklebtund das ganze muss denn versandt werden.
Wenn dabei nur zwei Minute Arbeitszeit anfällt, dann sind das über sechsundzwanzig Stunden ohne Pause. Im Prinzip vier volle Arbeitstage.

Das ist momentan weder personell noch finanziell von uns zu stemmen, insbesondere wenn wir noch mehr erreichen wollen.

Auch deshalb brauchen wir eure Hilfe.

Die für den Wahlkreis zuständige Person sollte auch bereit sein 50 km zu seinem Bezirkspartner zu fahren und z.B. die Plakate abzuholen. Bei Landtagswahlen müssen sich die zuständigen Leute in ihrem Bundesland ggf. auch mal treffen um Aktionen abzustimmen. Anders ist es leider derzeit nicht durchführbar
Wenn jemand glaubt mehrere Wahlkreise betreuen zu können, dann soll er das gerne tun, weil wir die Strukturen bei euch vor Ort nicht kennen. In größeren Städten kann das m. E. problemlos möglich sein. Sollte jemanden die Arbeit zu viel sein, weil er sich verschätzt hat, dann muss er das rechtzeitig kundtun.

Momentan geht es uns hauptsächlich um Präsenz an der Basis; inwieweit sich diese Strukturen im Laufe der Zeit noch weiter nutzen lassen wird die Zukunft bringen.